Doula-Geburtsbegleitung

 Doulas...

 

... begleiten Spontangeburten, Kaiserschnitte, stille Geburten, kleine Geburten und Schwangerschaftsabbrüche

 

...begleiten Familien von Wehenbeginn bis nach der Geburt ohne Schichtwechsel oder Unterbrechungen

 

... unterstützen uneingeschränkt die Entscheidungen der Familie und helfen dabei den persönlichen Weg zu finden

 

...kennen Möglichkeiten und Techniken der Schmerzerleichterung

 

... schaffen einen Raum, in dem sich die werdene Mama sicher und geschützt fühlt und optimal auf die Geburt einlassen kann

 

... kennen und vertrauen den urweiblichen Kräften und glauben an die Gebärfähigkeit der Frau

 

... haben keinen medizinischen Auftrag, sondern können sich ganz auf das Wohlbefinden der werdenden Familie konzentrieren und einen sicheren, vertrauensvollen Rahmen schaffen, in dem Frauen gut gebären können

Studien aus den 70er Jahren, die im Jahr 2003 durch die Cochrane Collaboration nochmal bestätigt wurden bescheinigen Geburten mit Doula-Begleitung einen deutlich verringerten Gebrauch von Schmerzmitteln, eine niedrigere Kaiserschnittrate und die höchste Zufriedenheit der Frauen mit ihrem Geburtserlebnis unabhängig vom Geburtsort.

So läuft Doula-Geburtsbegleitung ab

In einem unverbindlichen Kennenlerngespräch können wir Fragen klären, Organisatorisches besprechen und sehen, ob die "Chemie" stimmt.

 

Bei zwei Terminen vor der Geburt lernen wir uns näher kennen. Wir sammeln alle Informationen, die Du benötigst, um gute Entscheidungen für Deine Geburt zu treffen und erstellen - wenn Du möchtest- einen Geburtsplan. Außerdem kann ich Dir zeigen, wie Du (noch intensiver) Kontakt zu Deinem Baby aufnehmen kannst, seine Lage ertasten kannst oder Dein Partner die Herztöne Eures Babys mit dem Hörrohr findet.

Wir sprechen natürlich intensiv über Deine Wünsche, Vorstellungen und Ängste.

 

Ich begleite Dich zur Geburt ab dem Zeitpunkt, an dem Du mich dabei haben willst. Das kann schon ganz früh zu Hause sein oder erst später, am gewünschen Geburtsort. Ich richte mich ganz nach Dir und Deinen Bedürfnissen und sorge dafür, dass Du alles hast, was Du brauchst und Dich ganz auf die Geburt konzentrieren kannst

 

Nach der Geburt treffen wir uns noch ein Mal, um die Geburt zu besprechen. Bei einem zweiten Termin geht es vorallem um Dich/Euch als Eltern und ich unterstütze Euch je nach Bedarf bei Fragen zum Bonding, Weinen & Schlafen, Tragen oder was Dir sonst noch unter den Nägeln brennt.

 

Doula-Pakete

Doula-Geburtsbegleitung:

2 Vortreffen

Geburtsbegleitung von Wehenbeginn bis nach der Geburt Eures Babys

2 Nachtreffen

 

Kosten: 690,- Euro inkl. Anfahrten

 

Doula-Wehenbegleitung:

1 Vortreffen

Wehenbegleitung zu Hause bis zum Aufbruch an den gewünschten Geburtsort

1 Nachtreffen

 

Kosten: 390,- Euro inkl. Anfahrten

Elternstimme

Sina hat mir netterweise erlaubt ihren Bericht zu veröffentlichen.

Warum habe ich nach einer Doula gesucht? Ich hab jemanden gesucht, der mich bei der Geburt begleiten kann, so dass mein Mann auf unseren ersten Sohn aufpassen kann. Familie weit weg, Beleghebammen abgeschafft, Geburtshaus schon voll - und ich wollte nicht ‚allein‘ zu lauter Unbekannten ins Krankenhaus. Da war ich erleichtert, als ich endlich eine Doula gefunden hatte. 


Wie war die Begleitung? Wir haben uns mehrmals vor der Geburt getroffen, meist bei mir zu Hause. Dabei haben wir über Familie, Kinder und alles Mögliche, später dann genau über jedes Detail der Geburt gesprochen. Dabei war extrem wohltuend, dass Magda vorsichtig erspürt hat, was ich denn wollte. Was bin ich für ein Typ? Was möchte ich? Wie stelle ich mir meine Geburt idealerweise vor? Und was kann sie dazu beitragen, um das zu verwirklichen? Ohne dass sie das so gefragt hat, ist mir klar geworden, dass sie diesen Fragen nachgeht. Und sie hat sie offensichtlich perfekt beantwortet, denn sie war die beste Begleitung und Stütze die ich mir hätte wünschen können.


Konkrete Beispiele: Sie hat mir im Vorfeld Bücher und Tipps gegeben, die genau für mich gepasst mir echt weiter geholfen haben. Sie war Tag und Nacht per Chat erreichbar, was mir ganz viel Nähe gegeben hat (wir haben eine Zeitlang fast jeden Abend zahlreiche Nachrichten hin und her geschickt). Sie hat mir die Fragen gestellt, die mich dazu angeregt haben, vorher genau zu definieren, was ich will und was nicht.

 

Und dann, das Wichtigste. Wie war die Geburt? Dazu drei Situationen. Die erste Situation. Nachts 2:30 Uhr. Unser Chat sinngemäß. Ich: Fruchtblase geplatzt. Schlaf ruhig weiter, ich melde mich, wenn es ernst wird. Sie: Spannend! Yay! Halbe Stunde später... Ich: Nix mit schlafen, das ist es. Kommst Du? Sie: Hab ich mir gedacht. Hab schon geduscht und bin gleich da. Die zweite Situation. Bei mir zu Hause. Sie wartet etwas, überlegt wohl, was ich brauche. Eine Rückenmassage? Nein, danke! Den Eimer holen zum Übergeben bitte! Ist das peinlich? Nicht die Bohne. Positionen für die Wehen anbieten? Brauch ich nicht - bleib da, schau mir ins Gesicht, atme mit mir. Magdas Augen strahlen Ruhe und Kraft aus. Sie sagen mir: Du machst alles richtig. Die dritte Situation. Im Krankenhaus. Wir kommen an, es ging alles so rasend schnell, wir sind auf den letzten Drücker. Ärzte, Hebammen, Schwestern, alles wuselt. Hilfe, was wollen die alle von mir? Ich drehe mich um, zu meinem Festpunkt, zu ihren Augen. Sie atmet jede Wehe mit, ist die Ruhe selbst, sie gibt mir Kraft. Du schaffst das Löwenmama, sagt sie. Ärzte kommen und wollen mir was aufdrängen, was ich nicht will. Magda weiß das. Wir haben es oft besprochen. Sie beobachtet, wie ich sage, dass ich das nicht will. Ärzte insistieren. Ich denke nur, herrje, jetzt lasst mich doch mein Kind kriegen! Magda sagt: Das hat sie mit der Chefärztin besprochen. Ja stimmt sogar, warum ist mir das nicht eingefallen? Die Ärzte ziehen ab, wahrscheinlich die Akte suchen. Ich habe Ruhe. Danke. Drei Wehen später ist das Kind da.

 

Diese drei Momente sind nur Ausschnitte. Sie bedeuten für mich: Sie war sofort da, mehr noch, sie hat drauf gewartet und war positiv aufgeregt, sie hat gleich eine so gute Energie verbreitet. Sie hat sich gut eingefühlt, mir nichts aufgedrängt, mir nicht gesagt, wie etwas zu laufen hat, sondern hat das gesucht und gefunden, was MIR hilft. Im Krankenhaus war sie voll für mich da und hat mich mehr als gestützt. 


Was hat die Begleitung für mich insgesamt bedeutet? Allein im Krankenhaus, umringt von Fremden: Diese Vorstellung hat mich verunsichert, ich fand sie bedrohlich. Magda hat mir meine Sicherheit wiedergegeben. So konnte ich eine wunderschöne Geburt erleben, aus der ich gestärkt hervorgegangen bin!

 

Ein abschließender Gedanke vielleicht noch. Warum nicht Begleitung durch den Mann, die eigene Mutter oder eine Freundin? Nun, bei uns ganz einfach aus logistischen Gründen. Aber darüber hinaus war es für mich auch wirklich erleichternd, jemanden dabei zu haben, der vollen Herzens ausstrahlt, dass sie sich auf die Geburt freut, den Vorgang als etwas Tolles wahrnimmt, spannend, schön und aufregend. Auch jemand, der diese Extremsituation einfach gut mit tragen kann, der es aushält, die Schmerzen zu sehen, der in dieser Situation nicht unbedingt mitleidet, und jemand, bei dem man volle Kanne egoistisch sein kann. Eine Doula ist nur für die emotionale Stärkung als Beistand für die Gebärende dabei. Sie ist keine besorgte Oma, kein mitleidender Ehemann, weder leitende Hebamme noch ängstliche Freundin – sie ist Doula, die keine Agenda verfolgt außer die Gebährende zu bestärken.

 

Sie ist Magda.

Mission Känguru

Magdalena Bieberstein
Florian-Geyer-Weg 8

97204 Höchberg

kontakt@mission-kaenguru.de
Tel.: 0931-71052499

Hy.: 0176-62514983 

 

 

Aktuelle Termine:

 

 

Weinen/Schlafen

 18.9. um 14.45 Uhr Höchberg

 

Trage-Workshop:

 

27.9. 10:00 Uhr Wertheim

 

Beikost:

individuelle Wohnzimmerworkshops